doppelgedächtnis: debatten für europa 4
29. September 2008, Haupstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom AG
Hans-Gert Pöttering und Wladyslaw Bartoszewski
Präsident des Europäischen Parlaments Außenminister der Republik Polen a.D.
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Grußworte
Botschafter Marek Prawda
Außenminister a.D. Markus Meckel, MdB
Initiatorin Zsuzsa Breier
"Unser gegenwärtiges Verhältnis zueinander hängt in einem großen Maße damit zusammen, wie wir uns mit den Schattenseiten der Vergangenheit auseinandersetzen. Und auch damit, wie wir mit den Korrosionsprozessen umgehen, die (...) ständig unser Geschichtsbewusstsein angreifen, mit schwerwiegenden Folgen für die Gegenwart. Zu diesen Korrosionsprozessen zählen unter anderem die Ignoranz, die Verdrängung und die Vernachlässigung. (...) Und das Verhältnis zwischen Menschen leidet bekanntlich immer dort am meisten, wo unangenehme Erfahrungen unter dem sprichwörtlichen Teppich landen." (W. Bartoszewski)
"Ohne Wahrheit und Erinnerung kann es keine Aussöhnung geben. Deswegen müssen wir uns aufmachen zu einem gemeinsamen europäischen Erinnerungswerk. (...) Unsere gemeinsame Erfahrung ruft uns auf, weiter für den Gleichklang von Erinnerung, Vergebung und Versöhnung zu wirken. Unsere gemeinsame, freie und friedliche Zukunft in einem vereinten Europa wird der Lohn sein, wenn wir in dieser Aufgabe bestehen." (Hans-Gert Pöttering)
Die Teilnehmer mit dem Gastgeber W. Michael Ropers, Leiter Hauptstadtrepräsentanz, Deutsche Telekom AG
Professor Bartoszewski mit den Studienkollegiatinnenen Hanna Pilawa und Anna Leidinger
W. Michael Ropers mit dem griechischen Botschafter Tassos Kriekoukis
Reinhard Bütikofer im Publikum
Bernd Schultz mit Ehefrau Schacky-Schulz und Baron Hermann von Richthofen