Zoltán Cséfalvay


Innovation in der Krise?

Wirtschaftsstaatssekretär, Universitätsprofessor (Budapest) war im Gespräch mit

Karl-Heinz Paqué Wirtschaftsprofessor, Finanzminister a.D. (Magdeburg)

am 4. November 2010 17:00 Uhr
in der Weberbank-Villa am Hohenzollerndamm (Landecker Straße 2, 14199 Berlin)

                                                                                                                                                                                        

mit freundlicher Unterstützung der WEBERBANK Actiengesellschaft

Moderation
Karen Horn Leiterin des Hauptstadtbüros des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln (IW)


Zoltán Cséfalvay

Offizielle Website des Ungarischen Wirtschaftsministeriums


Im Rahmen der Gesprächsreihe BRENNPUNKTE: Debatten für Europa begegnen sich Ost und Westeuropäer, um Entwicklungen, Positionen und Perspektiven der alten und neuen Demokratien in Europa zu diskutieren.Gerade im Zuge der weltweiten Finanz- und Schuldenkrise wird auch die grundsätzliche Debatte über die Zukunft des Kapitalismus und das Ringen zwischen Freiheit und Gleichheit lauter.

Ungars neue Regierung kündigte nach 20 Jahren postkommunistischer Übergangsphase eine Grundsanierung der Wirtschaft an. Erst vor zwei Jahren musste das Land mit einer 20-Milliarden IWF, EU- und Weltbank-Kredit vor dem drohenden Staatsbankrott gerettet werden. Nun soll sich Ungarn aus eigener Kraft erholen und auf einen neuen Wachstumspfad kommen. Wirtschaftsstaatssekretär Zoltán Cséfalvay zeichnet sich verantwortlich für die neue Wirtschaftsstrategie - dabei setzt er auf verstärkte Investition und die Förderung des Mittelstands.

Der Magdeburger Wirtschaftsprofessor mit Westbiographie Karl-Heinz Paqué hat vor kurzem eine positive Wirtschaftsbilanz der Deutschen Einheit gezogen. Entgegen der weit verbreiteten These vom Scheitern des wirtschaftlichen Vereinigungsprozesses schätzt der ehemalige Finanzminister des Landes Sachsen-Anhalt das Erreichte hoch, und sieht in der Überwindung